Feriencamp Trassenheide

Mitten im Wald und dicht am Strand



Corona News aus Mecklenburg - Vorpommern




      5. Januar 2021: Lockdown bis 31. Januar 2021 verlängert     

Heute war es mal wieder soweit: Die Ministerpräsidenten der Länder trafen sich via Videoschalte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, um über weitere Corona-Maßnahmen zu beraten. Schon am Vortag sickerte bereits durch, dass der Lockdown bis zum 31. Januar 2021 fortgesetzt werden würde. Aber auch sonst werden die bisher geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verschärft. Denn auch in Mecklenburg-Vorpommern sind die Infektionszahlen noch nicht weit genug heruntergegangen. Zudem will sich das Land vor den Mutationen des Coronavirus schützen. Deswegen gelten in MV folgende Maßnahmen:

  • ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner darf der Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort begrenzt werden. Dieser darf nur aus triftigen Gründen (Arbeit, Pflege von Angehörigen, etc.) verlassen werden. 

  • der eigene Hausstand darf sich nur noch mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person treffen - eine Person, nicht ein Hausstand. Eine Kernfamilienregelung gibt es also nicht mehr. Heißt: Ein Hausstand sollte nach Möglichkeit für sich bleiben und sich nur in Ausnahmen mit einer weiteren Person treffen können.

  • Betriebskantinen müssen geschlossen werden, eine Mitnahme bleibt möglich

  • Homeoffice-Möglichkeiten müssen großzügig geschaffen werden

  • das Kinderkrankengeld wird pro Elternteil von 10 auf 20 Tage erhöht, Alleinerziehenden stehen demnach 40 Tage zu

  • der Schulbetrieb bleibt wie bisher (ausgesetzte Präsenzpflicht, Distanzunterricht, etc.)

  • Abschlussklassen, die noch dieses Jahr Prüfung haben, gehen ab nächster Woche zurück in die Schulen

  • es bleibt bei den bisher geltenden Schließungen von Einzelhandel und Gastronomie

  • ab dem 11. Januar 2021 müssen Einreisende aus Corona-Risikogebieten im Ausland 48 Stunden vor oder sofort nach der Einreise einen Coronatest machen. Die Quarantäne kann jedoch wie bisher nach fünf Tagen durch einen Negativtest aufgehoben werden

  • das RKI soll die Corona-Mutationen stärker untersuchen, Einreise soll stärker kontrolliert werden.